Symbol

Das S. partizipiert an der Wirklichkeit dessen, für das es S. ist und unterscheidet sich dadurch vom Zeichen, das nicht notwendig mit dem verbunden ist, worauf es hindeutet. Da alles Seiende am →Sein-Selbst partizipiert, kann auch im S. ein Ausschnitt endlicher Wirklichkeit zum Träger einer Aussage über das Unendliche werden.
(b) Das religiöse S. Das religiöse S. ist echt, wenn es die Korrelation von →Offenbarung und Mensch adäquat ausdrückt. Ein religiöse S. ist wahr, wenn es die Korrelation von letztgültiger Offenbarung und Mensch adäquat ausdrückt. Die →Theologie darf S. nicht deswegen kritisieren, weil sie S.e sind und kann religiöse S.e weder verneinen noch bejahen. Die Aufgabe der Theologie ist es vielmehr, die S.e auszulegen, sie daraufhin zu untersuchen, ob sie die Mächtigkeit haben, das Göttliche auszudrücken und ggf. Widersprüche zwischen den S.en aufzudecken (I 277f.).
Schon im NT sind zwei Symbole zentral: Das Kreuz des →Christus drückt die Unterwerfung unter die →Existenz, die →Auferstehung des Christus den Sieg über sie aus. DD

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