Jetzt, Ewiges

Das endliche →Sein ist ein Fragezeichen. Es stellt die Frage nach dem E.J., in dem das Zeitliche und Räumliche gleichzeitig bejaht und überwunden werden (I 244). Vergangenheit und Zukunft treffen in der Gegenwart zusammen und beide sind in dem E.J. gegenwärtig. Auf diese Art wird das eschaton zu einem Anliegen der gegenwärtigen Erfahrung, ohne die →Dimensionen der Zukunft zu verlieren: Wir stehen jetzt im Angesicht des Ewigen, aber nur indem wir vorausblicken auf des Ende der →Geschichte, auf das Ende alles dessen, was zeitlich ist innerhalb des Ewigen (III 447, 448). Wenn der Fluss der Zeit ohne das E.J. erfahren wird, dann wird sie nur als Vergänglichkeit erlebt, die jede wirkliche Gegenwart ausschließt (II 78). AN