Unschuld, träumende

Die t.U. bezeichnet den essentiellen Zustand des Menschen, der im Mythos und im Dogma (z.B. im →Symbol des „Falls“) in die Vergangenheit „vor“ den Übergang zum existentiellen →Sein projiziert wird. Die t.U. ist zu keiner Zeit und an keinem Ort in der →Existenz aktuell, sondern rein potentiell. Weil der Mensch →Angst hat, sich nicht zu verwirklichen, beendet er den Zustand der t.U. und tritt in die Existenz ein. Er aktualisiert seine →Freiheit, um die t.U. gegen Erkenntnis, Macht und Schuld einzutauschen (II 39ff.) DD

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